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Demenznetz Düsseldorf

Logo: Demenznetz Düsseldorf

Das Demenznetz Düsseldorf ist eine Kooperation zur Entwicklung und Implementierung ergänzender niedrigschwelliger Hilfen für Menschen mit Demenz im Stadtgebiet.
Dahinter steckt ein Versorgungsnetzwerk verschiedener gemeinnütziger oder bürgerschaftlicher Leistungserbringer mit dem Ziel, eine niedrigschwellige Einzelfallhilfe zu betreiben.
Das Netzwerk ist in eine Gesamtversorgungsstrategie der Stadt Düsseldorf und der Träger eingebunden. Die Vorhaben werden inhaltlich durch den Steuerkreis Demenznetz Düsseldorf entwickelt und gesteuert, die Zusammenarbeit ist in Kooperationsverträgen geregelt.

Sprecherin des Steuerkreises ist die Ärztliche Leiterin der Institutsambulanz Gerontopsychiatrie, Frau Dr. med. Dipl. Psych. Barbara Höft.

Allgemeine Leistungen im Demenznetz

  • Das Projekt Gerontopsychiatrie Hausbesuche und Rat in Düsseldorf (GerHaRD) Für Menschen mit Demenz und fehlender Krankheitswahrnehmung sowie daraus resultierender Ablehnung von Hilfen gibt es im Rahmen eines Modellprojektes die Möglichkeit zu umfassender Beratung im Rahmen eines Hausbesuches mit dem Ziel der Etablierung von demenzspezifischer Diagnostik und Behandlung und Integration in das bestehende Hilfsangebot im Quartier.
  • Betreuungsgruppen zur Entlastung pflegender Angehöriger als trägerübergreifende Einrichtung (BEAtE) Betreuungsgruppen finden regelmäßig wöchentlich stadtweit an 20 Standorten statt. BEAtE ist als niedrigschwelliges Angebot nach §45b SGB XI anerkannt.
  • DafürDicH Jeweils trägerintern benannte Demenznetzbeauftragte bzw. -koordinatoren verantworten die Einsatzplanung und Supervision der ehrenamtlichen Helfer in sogenannten Tandems zur individuellen Betreuung im Einzelfall in der Häuslichkeit. Das Angebot ist nach §45b SGB XI anerkannt.
  • Die Gewinnung und Schulung ehrenamtlicher Helfer geschieht gemeinsam auf der Grundlage eines demenznetzinternen 30-stündigen Curriculum und findet mit jeweils 20-25 Teilnehmern 2x jährlich statt.
  • Die Begleitung der ehrenamtlichen Helfer geschieht ebenfalls gemeinsam und sieht Angebote zur Qualifizierung, regelmäßig 2-3 x jährlich (z.B. Validation, palliative Begleitung, Erste-Hilfe-Kurse) und eine "Dankeschön-Veranstaltung vor.
  • Seit 2009 wird eine "Urlaubsfahrt - BEAtE mobil" für Teilnehmer der Betreuungsgruppe und ihre Angehörigen organisiert und begleitet (1x jährlich).
  • Gesprächskreise für Angehörige haben sich derzeit an mehreren Standorten etabliert. Psychoedukative Angebote finden 2-3 x jährlich statt.
  • Ein Angebot zur Bewegungsförderung ist im Aufbau.

Weitere Informationen finden Sie im