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Trainingsverfahren

Viele psychische Störungen beeinträchtigen Aktivitäten des Alltags, die durch spezielle Trainings wieder gebessert werden können.

Entspannungstraining

Zahlreiche psychische Erkrankungen und Probleme können unterstützend auch durch Entspannungsübungen behandelt werden. Die progressive Muskelentspannung nach Jacobson zum Beispiel stellt eine einfache, sehr direkte körperbezogene Form dar, mit der Anspannungen abgebaut werden können. Therapieziel ist es, Spannungszustände in den Muskeln frühzeitig wahrzunehmen und diese aktiv zu vermindern. Die Patienten sollen lernen, bestimmte Aktivitäten des Nervensystems zu mindern bzw. zu steigern. Dadurch können u. a. Muskelspannung, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Blutdruck und Hautleitfähigkeit gesenkt und die Durchblutung der Hautgefäße in Armen und Beinen gesteigert werden. Viele Patientinnen und Patienten erleben durch diese Methode angenehme Momente der Ausgeglichenheit und Harmonie oder fühlen sich ruhig, konzentriert und erholt.

Kognitives Training

Bei diesem therapeutischen Verfahren versuchen wir mit Hilfe einer Therapiesoftware Gedächtnisfunktionen wie Konzentration, Merkfähigkeit, Kurz- und Langzeitgedächtnis, Reaktionstempo, -zeit und -geschwindigkeit zu trainieren.

  • Coping-Skills Training
  • Haushaltstraining
  • Selbstsicherheitstraining
  • ADL-Training (Aktivitäten des tgl. Lebens)
  • Computertraining