Zum Inhalt springen

Somatische Therapieverfahren

Schmerztherapie

Gewisse Krankheitsbilder, insbesondere psychosomatische Erkrankungen, können mit chronischen Schmerzen einhergehen. Im Rahmen der Schmerztherapie wird versucht, diese Schmerzen zu lindern oder deren Ursache zu beheben.

Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Verfahren. In Betracht kommen medikamentöse, physikalische und auch psychotherapeutische und verhaltenstherapeutische Maßnahmen.

Psychopharmakotherapie

Bei bestimmten psychischen Erkrankungen ist eine medikamentöse Behandlung angezeigt und kann mit gutem Erfolg durchgeführt werden. Moderne Psychopharmaka haben nur noch sehr geringe Nebenwirkungen und sind meist sehr gut verträglich. Oftmals stellt sich der Erfolg einer Therapie mit Medikamenten erst nach einigen Wochen ein. Medikamente dienen zur Unterstützung einer weiteren psychotherapeutischen Behandlung.

Transkranielle Magnetstimulationstherapie

Die transkranielle Magnetstimulation, kurz TMS, ist eine nicht-invasive Technologie, bei der mithilfe starker Magnetfelder Bereiche des Gehirns stimuliert werden. Die transkranielle Magnetstimulation wird in beschränktem Umfang auch in der neurologischen Diagnostik eingesetzt.

Sie wird auch für die Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie des Tinnitus, Apoplexie, der Epilepsie oder der Parkinson-Krankheit vorgeschlagen, ebenso in der Psychiatrie für die Therapie affektiver Störungen, allen voran der Depression.

Weitere Informationen zu dieser Therapie erhalten Sie unter: 0211 922-3490.

Elektrokrampftherapie

Die Elektrokrampftherapie (EKT), auch Elektrokonvulsionstherapie, früher auch Elektroschocktherapie, ist eine medizinische Methode zur Behandlung von psychischen Störungen. Dazu werden Patienten mit kurzzeitigen elektrischen Stromimpulsen behandelt, die zu einem Krampfanfall führen. Der Patient wird während der Behandlung in eine Kurznarkose versetzt und alle Muskelbewegungen unterdrückt, um Verletzungen zu vermeiden.

Durch die Auslösung des so genannten generalisierten Krampfanfalles kommt es zu einer raschen De- und Repolarisierung der elektrisch leitenden Hirnzellen sowie einer kompletten Ausschüttung der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn. Bestimmte psychiatrische Symptome, wie Wahn, Depressivität, insbesondere schwere depressive Hemmung und andere reduzieren sich nach einer Reihe solcher Anfälle deutlich oder verschwinden ganz. Die Elektrokrampftherapie setzen wir nur auf Wunsch nur bei Patienten ein, die auf andere Therapieformen nicht ansprechen.

Weitere Informationen zu dieser Therapie erhalten Sie unter: 0211 922-3490.

Schlafentzugstherapie

Schlafentzug kann bei insbesondere depressiven Patienten eine Linderung der Symptome herbeiführen. Die Betroffenen werden dazu unter Aufsicht eine Nacht wachgehalten bzw. werden nach kurzem Schlaf geweckt und bleiben den Rest der Nacht wach.

Lichttherapie

Sonnenlicht hat bekanntermaßen auch bei bestimmten psychischen Erkrankungen einen positiven Effekt auf die Patienten. Um auch während der dunklen Jahreszeit die erwünschte Wirkung zu erzielen, können Patienten eine Lichttherapie durchführen, bei der sie mit künstlichem Licht bestrahlt werden, das eine dem Sonnenlicht sehr ähnliche Spektralzusammensetzung hat. Die Sitzungen dauern jeweils ca. 15 Minuten und können ambulant durchgeführt werden.