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Veranstaltungen

LVR-Symposium 2017 - Psychisch erkrankt heute

Das LVR-Symposium 2017 am 2. und 3. Februar in Köln stellt die Frage in den Vordergrund, was es bedeutet, psychisch erkrankt zu sein, und welche Herausforderungen sich für die Versorgung von psychisch Erkrankten gerade in der heutigen Zeit ergeben. Damit sind zentrale Fragen der klinischen Versorgung angesprochen, aber auch der Gesundheitspolitik, der Erforschung der Ursachen sowie der Diagnostik und Therapie psychischer Störungen. Dementsprechend weitgefasst präsentiert sich das Themenspektrum des LVR-Symposiums 2017.

Als kommunaler Regionalverband und größter regionaler Träger psychiatrischer Krankenhausversorgung sieht sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in einer besonderen Verantwortung, sich den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Versorgung psychisch Erkrankter zu stellen und Impulse für die Weiterentwicklung zu geben.

Die Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, 2. Februar 2017, wird in drei Einführungs-Plenarvorträgen zunächst das Themenfeld umreißen. Staatssekretärin M. Hoffmann-Badache (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen) wird versorgungspolitische Aspekte aus Landessicht erläutern. Nach einem Überblick über die vielen Facetten des Themas „Psychisch erkrankt heute“ (M. Wenzel-Jankowski, Köln) wird A. Meyer-Lindenberg (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, ZI Mannheim) Konzepte psychischer Störungen im Spannungsfeld von Neuro- und Sozialwissenschaften darstellen.

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Kreativtherapeutisches Symposium "Gesundung, Gestaltung, Kreativität" am 14.10.16

Podiumsdiskussion mit Referentin und Referenten des Symposiums Kreativtherapie
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v.l. Dr. Peter Hoffmann, Prof. Dr. Sabine C. Koch, Prof. Dr. med. Rainer Matthias Holm-Hadulla, Prof. Peter Sinapius

Anlässlich der Gründung des Hauses der Kreativtherapie fand am 14. Oktober 2016 das 1. Kreativtherapeutische Symposium des LVR-Klinikums Düsseldorf unter der Leitung von Dr. Peter Hoffmann statt.

Ausgehend von der Überlegung, dass alle Berufsgruppen in der klinischen Tätigkeit das Anliegen verbindet, die Patienten zu einem möglichst selbst bestimmten, gelingenden Leben zu begleiten, gingen die ReferentInnen der Frage nach, welche Bedeutung Kreativität oder schöpferische Aktivität haben, welche Bedeutung sinnliches Erfahren oder körperliches Bewegen spielen und warum und unter welchen Gesichtspunkten die Integration ästhetischer und kreativer Angebote in Behandlungskonzepten grundsätzlich bedeutungsvoll ist.

Unter dem Titel „Gesundung, Gestaltung, Kreativität“ waren als ReferentInnen geladen:

  • Prof. Dr. med. Rainer Matthias Holm-Hadulla
    Universität Heidelberg, Professor für Psychotherapeutische Medizin, Facharzt für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Prof. Peter Sinapius PhD.
    Professor für Intermediale Kunsttherapie,
    University of Applied Sciences and Medical University Hamburg
  • Prof. Dr. phil. habil. Sabine C. Koch
    Leiterin des Forschungsinstitut für künstlerische Therapien
    Alanus Hochschule Alfter,
    Professorin an der Fakultät für Therapiewissenschaften,
    SRH Hochschule Heidelberg

Das Symposium wurde von Dr. Peter Hoffmann, Leiter der Kreativtherapien am LVR-Klinikum, moderiert.

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Auftaktveranstaltung Weltbaustellen NRW in Düsseldorf - StreetartkünstlerInnen gestalten Bauzaun zum Thema Eine Welt

Logo der Initiative Weltbaustelle

Seit dem 1. Januar 2016 sind sie in Kraft: Die 17 Ziele für eine weltweit nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen. Mit der Kampagne "Weltbaustellen NRW" will das "Eine Welt Netz NRW" die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele und die 2030-Agenda der Vereinten Nationen mit vielen Menschen in NRW diskutieren und in mehreren Städten eine öffentlichkeitswirksame gesellschaftliche Debatte um die Ziele nachhaltiger Entwicklung anstoßen.

Die Düsseldorfer Auftaktveranstaltung findet am LVR-Klinikum Düsseldorf – Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am Sonntag, den 17. Juli 2016 um 13 Uhr statt.

Organisiert durch das Eine Welt Netz NRW e.V. und Farbfieber e.V. und in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Düsseldorf e.V. wird es einen Streetart-Jam geben, bei dem lokale und internationale StreetartkünstlerInnen die ersten 50 Meter des Bauzaunes des Klinikneubaus „DTFZ“ auf dem Klinikgelände Bergische Landstraße 2, 40629 Düsseldorf zum Thema „Eine Welt“ gestalten.

Programm

  • 13 Uhr - Beginn der Veranstaltung
  • 17 Uhr - Livemusik mit "SCHWARZPAUL" - Roots Rock Reggae.
  • 19 Uhr - Ende der Veranstaltung
  • Grillen in der Zeit von 15 Uhr bis 19 Uhr.

Der Verein ELAN e.V. unterstützt die Veranstaltung finanziell und übernimmt die Gage der Band. Die BÜRGERHILFE Gerresheim spendet zur Veranstaltung 150 Würstchen und vegetarische Leckereien.

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Flucht und psychische Gesundheit - Eine Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag

Die PSAG Düsseldorf (Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft) lädt zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016 herzlich zur Veranstaltung "Flucht und psychische Gesundheit" in das Palais Wittgenstein (Bilker Straße 7, Düsseldorf-Carlstadt) ein.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Erfahrenenvertreter, Experten aus den Kliniken und ambulante Anbieter über mögliche Symptome, kultursensible Vorgehensweisen sowie Zugangswege zum Hilfesystem informieren und den Gästen als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stehen.

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„Wege aus der Schulvermeidung - Netzwerke nutzen“

Logo der Fachstelle
Fachstelle Schulverweigerung

Fachnachmittag für Mitarbeitende an Schulen am 29.11.2016

Eine gemeinsame Veranstaltung der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LVR-Klinikums Düsseldorf und der Fachstelle Schulverweigerung zur Versorgungslandschaft in Düsseldorf unter der Fragestellung:„Welche Einrichtungen können in Düsseldorf mit eingebunden werden, um Schulvermeidung wirkungsvoll zu begegnen?“

Kinder und Jugendliche bleiben der Schule aus unterschiedlichsten Gründen fern. Mitarbeitende an Schulen haben vielfältige Einwirkungsmöglichkeiten und geraten beim Problem Schulverweigerung dennoch immer wieder an Grenzen. In Düsseldorf gibt es eine bewährte Landschaft an Institutionen, die sich mit der Thematik Schulvermeidung beschäftigen und verschiedene Hilfsmöglichkeiten anbieten. An diesem Fachnachmittag haben Mitarbeitende an Schulen die Möglichkeit, Teile dieser Angebotspalette kennenzulernen, um sie wirkungsvoll nutzen zu können.

Neben den beiden veranstaltenden Institutionen werden Referentinnen und Referenten des Rather Modells, des Zentrum für Schulpsychologie, des Bezirkssozialdienstes und einer Familienberatungsstelle für Informationen und Ihre Fragen zur Verfügung stehen.

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März 2016

Gerontopsychiatrie Spezial -
Fachtagung für Pflegefachkräfte, BetreuerInnen, BeraterInnen

Wenn Alter auch nicht gleichzusetzen ist mit Krankheit, so treten doch vermehrt bestimmte Erkrankungen auf. Einen besonderen Stellenwert haben dabei psychische Erkrankungen wie etwa Depression, Delir und die Alzheimer-Krankheit.

Sie stellen die Pflegenden oft vor sehr große Herausforderungen, denn manche Symptome wie etwa die Vergesslichkeit können bei allen drei Erkrankungen auftreten. Um die Betroffenen gezielt unterstützen und begleiten zu können ist es wichtig, die Entwicklung und Krankheitsverläufe der Erkrankungen zu kennen.

Veranstalter:

Deutsche Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V.

Datum:

Mittwoch, den 16. März 2016 und Donnerstag, den 17. März 2016

Ort:

Sozialzentrum des LVR-Klinikums Düsseldorf -Kliniken der Heinrich-Heine-Universität
Bergische Landstr. 2
40629 Düsseldorf

LVR-Symposium 2015 "Qualität in der Psychiatrie - Messung, Steuerung, Optimierung"

29. - 30. Januar 2015 in Köln

Die Frage nach der Qualität in der Psychiatrie stellt sich heute drängender denn je. Ein zentrales Thema für die klinische Versorgung ist die Frage nach der Sicherung von Qualität, die sich in die drei Bereiche der Messung der Qualität, der qualitätsgesicherten Steuerung der Versorgung und die Optimierung der Versorgung psychisch Kranker einteilen lässt. Mit der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, für psychische Erkrankungen Qualitätsindikatoren zu entwickeln, hat das Thema eine neue Aktualität gewonnen.

Bereits im Herbst letzten Jahres waren von der DGPPN unter Ko-Federführung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am LVR-Klinikum Düsseldorf Qualitätsindikatoren für die Versorgung bei Schizophrenie, Depressionen, Alkoholabhängigkeit und Demenzen vorgelegt worden, die derzeit auch im LVR-Klinikverbund auf ihre Machbarkeit hin überprüft werden. Mit der Inbetriebnahme des LVR-Instituts für Versorgungsforschung im Juli 2014 hat die Erforschung neuer
Versorgungsmethoden, aber auch die Implementierung von aktuellen Forschungsergebnissen der Versorgungsforschung im LVR-Klinikverbund eine neue konzeptionelle und organisatorische Dachstruktur erhalten. Dadurch erhält auch die Qualitätssicherung im LVR-Klinikverbund eine neue Dimension.

Als kommunaler Regionalverband und größter regionaler Träger psychiatrischer Krankenhausversorgung sieht sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in einer besonderen Verantwortung, sich den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zum Thema Qualität in der Psychiatrie aktiv zu stellen und als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der psychiatrischen Qualitätssicherung wirksam zu werden. Vor diesem Hintergrund möchten wir im Rahmen des zum zweiten Mal stattfindenden LVR-Symposiums eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation der Qualitätssicherung in der Psychiatrie vornehmen, Perspektiven für die weitere Entwicklung mit Ihnen diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze für die anstehenden Probleme erarbeiten. Das LVR-Symposium trägt den Untertitel "Messung, Steuerung, Optimierung" und gibt damit die Themen vor, die beim LVR-Symposium 2015 im Vordergrund stehen.

erfasst, verfolgt, vernichtet. DGPPN-Ausstellung über die Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

29. Januar bis 6. März 2015 im Landtag NRW

Die Ausstellung "erfasst, verfolgt, vernichtet" über kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus wird in der Wandelhalle des Landtags NRW gezeigt.

Kranke und behinderte Menschen galten im Nationalsozialismus als "Belastung" für die deutsche "Volksgemeinschaft". Bis zu 400 000 Menschen wurden ab 1934 gegen ihren Willen sterilisiert, mehr als 200 000 Menschen aus Heil- und Pflegeanstalten ermordet. Dies geschah inmitten der deutschen Gesellschaft, verantwortet von Psychiatern, Neurologen, Kinder- und anderen Fachärzten, von Verwaltungsfachleuten und Pflegekräften. Die Ausstellung erzählt die Geschichte von Ausgrenzung, Zwangssterilisationen und Massenmord, beschäftigt sich mit Opfern, Tätern, Tatbeteiligten und Opponenten und fragt schließlich nach der Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1945 bis heute. Exemplarische Biografien ziehen sich durch die gesamte Ausstellung.
Eine Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors.

Die Ausstellung wird in Düsseldorf gezeigt durch das LVR-Klinikum Düsseldorf und den Landtag NRW in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

Zugänglich ist die Ausstellung für Einzelbesucher bis zum 6. März 2015, von montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr, nach Voranmeldung unter Telefon 0211 884 2129 oder per E-Mail an veranstaltungen@landtag.nrw.de.

Gruppenanmeldungen bitte an die Mahn- und Gedenkstätte, Telefon (0211) 89 96205 oder per E-Mail an nicole.merten@duesseldorf.de.

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Landtag NRW und LVR-Klinikum Düsseldorf erinnern an Verfolgung psychisch Kranker und Behinderter in der NS-Zeit

Foto: Prof. Dr. Gaebel, Frau Gödecke und Prof. Dr. Frank Schneider stehen vor der DGPPN Austellung
In einer Pressekonferenz erläuterten Landtagspräsidentin Carina Gödecke gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Gaebel (links, Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikums Düsseldorf) und Prof. Dr. Dr. Frank Schneider (rechts, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik RWTH Aachen), die Ziele der Ausstellung.

"erfasst, verfolgt, vernichtet" - unter diesem Titel steht die DGPPN-Ausstellung über kranke und behinderte Menschen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die Schau wurde am 27. Januar 2015 im Rahmen einer großen Veranstaltung eröffnet, mit der der Landtag 70 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau aller Opfer des Nationalsozialismus gedachte.

27. Januar 2015 - Landtagspräsidentin Gödecke dankte der DGPPN, dass der Landtag die Ausstellung zeigen könne und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern, insbesondere Schülerinnen und Schüler, sich mit dem Thema auseinandersetze. Sie erinnerte daran, dass Kranke und Behinderte als Opfer des Nationalsozialismus oftmals nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten und ihre Angehörigen lange um deren Anerkennung als Opfer hätten kämpfen müssen. Daher richte der Landtag seine Blicke an diesem Tag des Gedenkens in besonderem Maße auf diese Gruppe der Verfolgten. Gödecke betonte: "Die Opfer der ,Euthanasie' blieben häufig namenlos. Das will die Ausstellung ändern."

Prof. Dr. Wolfgang Gaebel erinnerte daran, dass auch im Rheinland Patienten Opfer der sogenannten Euthanasie wurden. Die damalige Rheinische Provinzial-Heil-und Pflegeanstalt in Langenfeld-Galkhausen sei eine der Sammelstellen gewesen, in der Patienten aus den umliegenden Kliniken zusammengeführt worden seien. Aus Düsseldorf seien mindestens 45 kranke und behinderte Menschen in der Tötungsanstalt Hadamar gestorben. Prof. Gaebel betonte: "Die Ausstellung soll für den heutigen Betrachter die Erinnerung an die Opfer wachhalten, aber auch Mahnung sein, Verbrechen an der Menschlichkeit zu verurteilen und dagegen vorzugehen." Ein wesentlicher und für die Zukunft leitender Aspekt sei es, Stigmatisierung und Diskriminierung psychisch Erkrankter zu überwinden.

Prof. Dr. Dr. Frank Schneider sagte: "Viel zu lange wurde zu den Verbrechen im Nationalsozialismus seitens der ärztlichen Fachgesellschaften, darunter auch der Psychiatrie, geschwiegen." Die DGPPN habe erst 2009 mit der systematischen Aufarbeitung der eigenen Geschichte und der ihrer Vorläufergesellschaften zur Zeit des Nationalsozialismus begonnen. Der Vorstand rief damals eine internationale Kommission von Historikern ins Leben. Auch durch die Ausstellung wolle die Gesellschaft das jahrzehntelange Schweigen dauerhaft überwinden. "Die Wanderausstellung rückt jene Opfer ins Zentrum, die lange am Rande des öffentlichen Interesses und Gedenkens standen."

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Gedenkveranstaltung 2015

Der Landtag NRW gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus. Eröffnung der Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus.“

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