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Veranstaltungen

Depression – die unterschätzte Krankheit

Eine Veranstaltung des Gesundheitsamtes der Stadt Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Bündnis gegen Depression

Unter dem Titel "Depression die unterschätzte Krankheit" gibt das Gesundheitsamt Informationen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte. Die kostenfreie Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Gesundheitsamt vor Ort - Stadtteilgespräche zu Gesundheitsthemen" findet am Donnerstag, 23. März, um 15 Uhr im Rather Familienzentrum, Rather Kreuzweg 43, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Erkrankung als solche zu erkennen ist der entscheidende Schritt bei der Bewältigung der Depression. "Noch immer wissen viele Betroffene, die an einer Depression leiden, gar nicht, dass sie krank sind. Besonders bei älteren Menschen werden depressive Symptome häufig als normale Alterserscheinungen eingestuft", warnt Düsseldorfs Gesundheitsdezernent, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Dabei kann bei älteren Menschen die Depression durch Rückzugstendenzen ins Bett, Appetitlosigkeit oder zu geringer Flüssigkeitszufuhr sehr rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Mit den Betroffenen leiden auch die Familien, Angehörigen und das soziale Umfeld. Das Gesundheitsamt möchte mögliche Wege und Hilfen aus der Depression aufzeigen. Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für die Häufigkeit, die Symptome und die Therapierbarkeit von Depression zu schärfen. "Depression kann jede beziehungsweise jeden treffen, Depression hat viele Gesichter und ist behandelbar“, fasst Prof. Dr. Meyer-Falcke die Botschaft der Veranstaltung zusammen.

Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Aus diesen Gründen fordert die WHO Aktionsprogramme auf nationaler Ebene zur Bekämpfung depressiver Erkrankungen. Das Gesundheitsamt Düsseldorf setzt deshalb neben primären Präventionsprojekten auf bürgernahe Aufklärungs- und Informationskampagnen zur Früherkennung und Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen.

Programm

15.00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Gesundheit

15.15 Uhr Einführung
Andrea Melville-Drewes, Abteilungsleiterin Sozialpsychiatrie, Gesundheitsamt

15.30 Uhr Die verschiedenen Gesichter der Depression
Jörg Lojewski, Facharzt für Neurologie, Sozialpsychiatrischer Dienst, Gesundheitsamt

15.50 Uhr Wege aus der DepressionDr. Astrid Loos, Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin, Sozialpsychiatrischer Dienst, Gesundheitsamt

16.10 Uhr Pause

16.20 Uhr Soziale Dimension der Depression bei älteren Menschen
Omid Ahmadi, Oberarzt, Abteilung Gerontopsychiatrie, Krankenhaus Elbroich

16.40 Uhr Wie ich mit Laufen und Achtsamkeit die Depression überwunden habe
Thorsten Stelter, Lauf- und Achtsamkeitscoach

17.00 Uhr Gesprächsrunde mit den Expertinnen und Experten und Antworten auf Ihre Fragen
Moderation: Dr. Viktoria Toeller, Geschäftsstelle Düsseldorfer Bündnis gegen Depression

18.00 Uhr Ende der Veranstaltung

KreativtherapieTage 2017 am 23. und 24. November 2017

Plakat zur Veranstaltung KreativtherapieTage 2017
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KreativtherapieTage 2017

LVR-KreativtherapieTage 2017*: „Ihre Route wird neu berechnet - Kreativtherapie im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Beziehung“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleg*innen,

am 23. und 24. November 2017 findet im Kreativtherapiezentrum des LVR-Klinikum Düsseldorf die kreativtherapeutische Fachtagung statt.

In drei Hauptvorträgen:

  • beschäftigt sich Herr Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Vollmann (Ruhr Universität Bochum) mit den ethischen Herausforderungen, im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Patientenwohl in einer zunehmend pluralistischen Welt.
  • Frau Dr. med. Ljiljana Joksimovic (LVR-Klinikum Düsseldorf) vermittelt Einblicke in die kreativtherapeutische Behandlung aus Sicht der Psychosomatik und Psychiatrie.
  • Nicht zuletzt werden Sie Frau Dr. rer. medic. M. Eberhard-Kaechele (Ausbilderin, Supervisorin, Lehrtherapeutin BTD) und Frau B. Evers-Grewe (Leitung der Fachtherapeutischen Dienste am LVR-Klinikum Essen und Vorstandsvorsitzende der BAG Künstlerische Therapien) in Form eines gemeinsamen Vortages über das Neueste aus Berufs- und Verbandspolitik informieren.

Auch an den praktischen Teil ist gedacht. Auf vielfachen Wunsch haben wir die Anzahl der Workshops (13 Workshops und sechs wissenschaftliche Posterpräsentationen) beibehalten.
Unser Moderator wird (wieder) Herr Prof. J. Junker (Dipl.-Theologe, Dipl.-Dramatherapeut, HfWU-Hochschule Nürtingen) sein.

Wir freuen uns auf Sie und auf zwei spannende und hoffentlich erfolgreiche Fachtage!
Die Workshopbeschreibungen und den Flyer zu der Tagung finden Sie hier zum Download .

Kooperationsveranstaltung:
Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V., Berlin; Anschluss e.V. Bildungswerk Künstlerische Therapien; Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e.V.; Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V.

Auftaktveranstaltung am 10.10.2017: Singen macht Freu(n)de

Wahrscheinlich hat jeder schon selbst die Erfahrung gemacht, dass Singen die Stimmung verbessert, das allgemeine Wohlbefinden steigert, entspannt und körperlichen und psychischen Stress mindert und für die psychische und körperliche Gesundheit förderlich ist.

Singen im Chor vermittelt zudem das Gefühl sozialer Verbundenheit. Kurz: Singen macht glücklich! Das zeigen auch wissenschaftliche Untersuchungen. Und weil das so ist, möchte das Düsseldorfer Bündnis gegen Depression für Menschen, die ein seelisches Tief erleben, das Projekt "Singen macht Freu(n)de" ins Leben rufen. Dieses bietet Menschen mit einer Depressionserfahrung die Möglichkeit, ohne den Leistungsdruck eines organisierten Chors, sich einmal pro Woche zu treffen, um nach Lust und Laune zum Wohle der Gesundheit gemeinsam zu singen.

Anlässlich des Welttags der Seelischen Gesundheit lud das Düsseldorfer Bündnis gegen Depressin zu einer Auftaktveranstaltung ein, in der darum ging zu erfahren, warum Singen glücklich macht und Informationen über die regelmäßigen Singtreffs zu vermitteln.

"1. Düsseldorfer Update Psychiatrie - Psychotherapie" am 08.07.2017 im Hotel Intercontinental in Düsseldorf

Am Samstag, dem 08. Juli 2017 fand im InterContinental Hotel Düsseldorf das 1. Düsseldorfer Update Psychiatrie - Psychotherapie statt. Fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kliniken und niedergelassenen Praxen fanden sich im InterConti ein, um sich über neueste Behandlungsansätze in der psychiatrische-psychotherapeutischen Versorgung zu informieren.

Mit dem Düsseldorfer Update etabliert das LVR-Klinikum eine neue jährliche Veranstaltungsreihe, die thematisch in Zukunft ein umfassendes klinisches Spektrum des Fachs Psychiatrie und Psychotherapie behandeln wird und die das bisherige Psychiatrisch-Psychotherapeutische Kolloquium und das Schizophrenie-Symposium ablöst.

Festsymposium „Psychiatrie und Psychotherapie“ zu Ehren des ehemaligen Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Wolfgang Gaebel

Gruppenbild der Referentinnen und Referenten im Park der Akademie
Die Referentinnen und Referenten des Symposiums: u.a. Prof. W. Gaebel (vorne mittig), Fr. Prof. S. Galderisi, Präsidentin der EPA (Mitte) und Fr. Prof. E. Gouzoulis-Mayfrank, LVR-Klinik Köln (Mitte rechts)

Internationales Festsymposium anlässlich des 70. Geburtstags von Prof. Dr. em. Wolfgang Gaebel

Mit einem Festsymposium am Donnerstag, den 18.05.2017 und Freitag, den 19.05.2017, im Karl-Arnold-Haus der Wissenschaften, Sitz der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, ehrten der Landschaftsverband Rheinland und das LVR Klinikum Düsseldorf den ehemailgen Ärztlichen Direktor des Klinikums und emeritierten Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Wolfgang Gaebel, anlässlich seines 70. Geburtstages.

Das hochkarätige Programm bestritten namhafte nationale wie internationale Expertinnen und Experten – zugleich wissenschaftliche Kooperationspartner und Weggefährten von Professor Gaebel.

Pflegetagung diskutiert aktuelle Fragen und Zukunft der psychiatrischen Pflege

Gruppenforo der Organisatoren
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Die Organisatoren der Fachtagung der BFLK (Jutta Behrendt, LVR-Klinikum Düsseldorf (links), Marion Brand, Vorsitzende der BFLK und Pflegedirektorin LWL-Universitätsklinikum Bochum (Mitte links), Norbert Nowak, stellv. Pflegedirektor LVR-Klinikum Düsseldorf (4.v.r. hinten) mit dem Vorstandsvorsitzenden des LVR-Klinikums Dr. Peter Enders (2. Reihe Mitte) und Klemens Maas, Pflegedirektor LVR-Klinikum Düsseldorf (4.v.l. hinten)

Bundesfachvereinigung Leitender Pflegepersonen in der Psychiatrie (BFLK) tagt erstmalig in Düsseldorf

Düsseldorf. 11. Mai 2017. Erstmalig fand heute im LVR-Klinikum Düsseldorf die Fachtagung der Bundesfachvereinigung Leitender Pflegepersonen in der Psychiatrie (BFLK) unter dem Titel „Tradition vs. Erneuerung statt. In Anwesenheit von Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium NRW, diskutierten die etwa 200 anwesenden Pflegekräfte die aktuellen Herausforderungen und die zukünftige Ausrichtung der psychiatrischen Pflege.

Mit der steigenden Zahl der Patientinnen und Patienten in der Psychiatrie, steigen gleichzeitig auch Herausforderungen und die Anforderungen an das Pflegepersonal. Der Frage wie die Pflege im Hinblick auf die wachsenden Bedürfnisse und Anforderungen in der psychiatrischen Patientenversorgung eine qualitatative und zufriedenstellende Arbeit leisten soll und ob die bekannte und breitdiskutierte „Akademisierung der Pflege“ hier Lösungsansätze aufzeigen kann wurde intensiv diskutiert.

Ein besonderes Augenmerk wurde auch dem Thema Gewalt und Aggressivität gegenüber Pflegepersonen gewidmet, da es im Kontext pflegerischer Arbeit in Kranken- und Gesundheitseinrichtungen eine extrem große Herausforderung darstellt. Darauf wies Marion Brand als Vorsitzende der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen in der Psychiatrie NRW (BFLK – NRW e.V.)zu Beginn der Fachtagung ihres Verbands im LVR-Klinikum Düsseldorf explizit noch mal hin. Die Pflegedirektorin des LWL-Universitätsklinikums Bochum erweiterte den Personenkreis gefährdeter Beschäftigter auf alle in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen tätigen Berufsgruppen.

Brand forderte darüber hinaus die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Konzepte zur Gewaltprävention und zum Umgang mit bestehender Gewalt seitens der Politik zu fördern.

LVR-Symposium 2017 - Psychisch erkrankt heute

Das LVR-Symposium 2017 am 2. und 3. Februar in Köln stellt die Frage in den Vordergrund, was es bedeutet, psychisch erkrankt zu sein, und welche Herausforderungen sich für die Versorgung von psychisch Erkrankten gerade in der heutigen Zeit ergeben. Damit sind zentrale Fragen der klinischen Versorgung angesprochen, aber auch der Gesundheitspolitik, der Erforschung der Ursachen sowie der Diagnostik und Therapie psychischer Störungen. Dementsprechend weitgefasst präsentiert sich das Themenspektrum des LVR-Symposiums 2017.

Als kommunaler Regionalverband und größter regionaler Träger psychiatrischer Krankenhausversorgung sieht sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in einer besonderen Verantwortung, sich den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Versorgung psychisch Erkrankter zu stellen und Impulse für die Weiterentwicklung zu geben.

Die Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, 2. Februar 2017, wird in drei Einführungs-Plenarvorträgen zunächst das Themenfeld umreißen. Staatssekretärin M. Hoffmann-Badache (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen) wird versorgungspolitische Aspekte aus Landessicht erläutern. Nach einem Überblick über die vielen Facetten des Themas „Psychisch erkrankt heute“ (M. Wenzel-Jankowski, Köln) wird A. Meyer-Lindenberg (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, ZI Mannheim) Konzepte psychischer Störungen im Spannungsfeld von Neuro- und Sozialwissenschaften darstellen.

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